Die deutsche Gegenwartskünstlerin Susanne Herbold nahm an der XV Florence Biennale 2025 in der Fortezza da Basso in Florenz teil. Mit ihrem großformatigen abstrakten Gemälde „The Seed of Love“ war sie Teil der internationalen Ausstellung zum Thema „The Sublime Essence of Light and Darkness“.
Ausstellung XV Florence Biennale
Unter dem Leitthema „The Sublime Essence of Light and Darkness“ präsentierten rund 550 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ihre Arbeiten – jede und jeder mit einer ganz eigenen Annäherung an das Spannungsfeld von Licht und Dunkelheit.
Ich zeigte mein Werk The Seed of Love, das für mich eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Transformation ist. Es geht um das stille Werden, um den Moment, in dem Licht und Dunkelheit nicht mehr als Gegensätze empfunden werden, sondern als Kräfte, die gemeinsam etwas Neues hervorbringen.
Im begleiteten Videointerview erzähle ich mehr darüber, was mich in der Kunst antreibt und über die Intention hinter The Seed of Love: über Vertrauen in den Prozess, das Zulassen von Ungewissheit und die schöpferische Energie, die entsteht, wenn Kontrolle loslässt und Raum für Entwicklung entsteht.
Prägend war zudem der wertschätzende Austausch mit internationalen Künstlerkolleginnen und -kollegen: Begegnungen, Gespräche, spontane Momente und viele neue Verbindungen haben diese Tage zu einer intensiven Erfahrung gemacht.. Die Energie dieser Woche war erfüllt von Austausch, Neugier und gegenseitiger Wertschätzung. Und immer wieder dieses Licht über Florenz – warm, klar und voller Bewegung.
Video Interview – Florence Biennale 2025
Jahrhundertausstellung Fra Angelico
Neben der Biennale hatte ich in Florenz die besondere Gelegenheit, die große Fra-Angelico-Ausstellung im Palazzo Strozzi und im Museo di San Marco zu besuchen. Gezeigt wurden Werke aus bedeutenden internationalen Museen und Sammlungen – darunter Leihgaben aus dem Louvre in Paris, dem Metropolitan Museum of Art in New York, der Gemäldegalerie Berlin und weiteren Häusern, die sonst nie gemeinsam zu sehen sind.
Die Ausstellung spannte den Bogen von den frühen Arbeiten bis zu den reifen Fresken und machte unmittelbar erfahrbar, welche Rolle Licht, Farbe und Spiritualität bereits in der frühen Renaissance spielten. Die Begegnung mit diesen Originalen hat meinen Blick auf Malerei noch einmal vertieft und diese Woche in Florenz auf besondere Weise ergänzt.
Bereits 2022 stellte ich meine Arbeiten im Rahmen der Miami Art Week in den USA aus. Diese Erfahrung war für mich ebenfalls sehr prägend – mit einer ganz anderen, unmittelbaren Energie und einer starken Präsenz zeitgenössischer Kunst.
Seitdem folgten weitere internationale Projekte und Ausstellungen, unter anderem die Teilnahme am Buchprojekt „Great Artists of Mallorca“ in Palma de Mallorca. In der Rückschau entsteht so eine Entwicklung zwischen sehr unterschiedlichen Kunstorten und Kontexten, die meine eigene Arbeit immer wieder neu herausfordert und positiv erweitert.
Weitere Einblicke in meinen künstlerischen Hintergrund und meine Arbeitsweise finden Sie in meiner Biografie.


























